Leichtathletik

Laura Hottenrott wird Deutsche Meisterin im Halbmarathonlauf

Zwei Wochen nach ihrem Sieg beim traditionsreichen Jungfrau-Marathon in Interlaken bestätigte Laura Hottenrott ihre Topform und war auch auf den „kurzen“ 21,1 Kilometern nicht zu schlagen.

Bei den am Sonntag im Rahmen des Einstein Marathons in Ulm ausgetragenen Deutschen Meisterschaften im Halbmarathonlauf war Laura von der versammelten Gegnerschaft nicht zu bezwingen und fügte ihrer Titelsammlung einen weiteren Baustein hinzu. Bereits zu Beginn des Rennens hatte sich Laura an die Spitze des Frauenfeldes gesetzt und gab diese bis zum Ziel nicht mehr ab. Mit 72:33 Minuten lief die 30-Jährige einen Vorsprung von fast einer halben Minute auf Blanka Dörfel heraus. Die 20 Jahre alte Läuferin vom SCC Berlin folgte in 73:01 Minuten auf Platz zwei. Die Titelkandidatin Domenika Mayer (LG Telis Finanz Regensburg) verzichtete sechs Wochen nach Platz sechs beim EM-Marathon in München auf den Start in Ulm. Nach dem Rennen gab Laura ihr Statement zum Lauf ab:

„Ich bin sehr zufrieden mit dem Rennen, auch wenn ich auf dem letzten Streckenteil mit vielen Kurven durch die Altstadt einige Sekunden verloren habe. Zwei Wochen nach dem Berg-Marathon konnte ich aber zeigen, dass auch die Schnelligkeit passt. Nach der Corona-Infektion im Sommer bin ich zunächst schwer ins Training gekommen. Aber nun passt alles im Hinblick auf den Frankfurt-Marathon Ende Oktober“, sagte Laura Hottenrott nach ihrem Gold-Lauf.

Den dritten Platz auf dem Podest sicherte sich Natascha Mommers (TSV Herdecke), die mit 73:21 Minuten eine neue Bestzeit aufstellte und gleichzeitig die W35-Klasse für sich entschied. Auch die viertplatzierte Thea Heim (LG Telis Finanz Regensburg) blieb mit 73:55 Minuten noch unter der 74-Minuten-Marke. Die Team-Siege sicherten sich in Ulm die Läufer der TSG Heilbronn mit Dustin Uhlig, Raphael Junghans und Andreas Honecker in 3:27:46 Stunden. Bei den Frauen machte das Trio vom SCC Berlin mit Blanka Dörfel, Christina Gerdes und Carla Morgenroth in 3:46:27 Stunden das Rennen.

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